war das ein Wochenende…
| Sonntag, 17. September 2006, 21:45Man sucht sich ja eigentlich immer einen Grund für das Veranstalten einer Party. Was dabei heraus kommt ist häufig mehr oder weniger kreativ. Von lustigen Mottopartys hört man immer wieder. Für Malte und Maren war das Motto diemal einfach “Restesaufen”. Der Name war zuerst auch Programm, bis wir uns dann dazu entschieden doch noch etwas das Steintorviertel unsicher zu machen…

Drei Engel für Charlie Hannes.
Der Spaß war riesig, als wir das zweite Mal den Eve-Club betraten und der Jungeselle, der den Abend seinen Abschied feierte offenbar unter der Last seines Bauchladens zusammengebrochen war und kurzerhand seinen Gewerbetresen im Windfang des Klubs platzierte. Nach einer kurzen Diskussion mit dem Türsteher über den Verbleib meines Backpacks (ich solle ihn doch bitte an der Garderobe abgeben) und der Konversation mit einer völlig entnervten Garderobendame (»Ihr habt doch alle ne Macke! Wenn ich abends weggehe, nehme ich doch nicht meinen ganzen Hausstand wieder!! Lasst Euren Kram gefälligst zu Hause!!! Bald platze ich hier aus allen Näten!!!!«) begab ich mich zu meinen Engeln, die schon fröhlich dabei waren des Jungesellens Hab und Gut zu verspeisen.

Danni und Mimi beim Negerküsse verdrücken
Wir, um einige Negerküsse satter und der Junggeselle um einige Euronen betrogen, haben uns dann noch ins Getümmel geschmissen. Die Party ging dann noch bis etwa 5 Uhr weiter, als wir nach einem Döner, einer Lahmacun und drei Zigarrendöner (wie hießen die noch genau, Niklas?) dann den Heimweg antraten.
Morgens gab es dann noch ein leckeres Frühstück im HeimW mit Ei, Bakon und Lachs. Eine schnelle Bummelrunde durch die einschlägigen Designerläden Hannovers rundete diesen Teil des Wochenendes ab.
Part zwei stand am Samstagabend in Hildesheim an, wo die Abrissparty von Karo anstand. Hierzu gibt es eigentlich nicht sehr viel zu sagen, außer dass es mir verdammt viel Spaß gemacht hat, die Truppe super war und ich es bereue, dass ich nicht schnell genug mit der Kamera an der Tür war, als die zwei Polizisten freundlich aber direkt um Ruhe baten. Nächstes Mal. Versprochen!
Die Fotos gibt es im nächsten Beitrag. Weil ich aber niemanden nach der Erlaubnis um Veröffentlichung gefragt habe, muss ich die Fotos durch ein Passwort schützen. Das Passwort ist der Nachname der Gastgeberin.
Das Ärgernis schlechthin erreichte uns dann noch heute morgen. Die Abrissparty war zwangsläufig mit einem Umzug verbunden. Als tatkräftige Unterstützung waren Freunde teilweise aus Würzbug und Nienburg extra angereist. Als sie sich dann heute morgen daran machten ein (!) Loch für das Cerankochfeld aus der neuen Arbeitsplatte in der Küche zu sägen, standen nach zwei Minuten schon die Nachbarn vor der Tür und verwiesen energisch auf den sonnigen Tag Sonntag mit dem Befehl, den Lärm doch sofort zu unterlassen. Es interessiere auch nicht, ob der Krach noch zwei, drei oder zehn Minuten andauere. Heute sei Sonntag und somit Ruhetag. Solche Denunzianten! Ich könnte echt kotzen! Ich würde mich da anbieten, um zu helfen, damit es schnell geht. Aber nein – man pocht auf die Ruhe.
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Falco schrieb
am 18. September 2006 um 03:35:
Wusste schon immer, dass aus Wuerzburg freundliche Menschen kommen.
Mimi (oder auch Maren;-) ) schrieb
am 18. September 2006 um 14:26:
Das mit dem Steintor sollten wir unbedingt wiederholen! Dein Mitbewohner ist dazu auch recht herzlich eingeladen, also wenn ihr beiden Lust habt…
Ob wir nochmal so viel Glück haben und Negerküsse & Co. schön aufbereitet am Eve-Eingang vorfinden?… Schön wär’s! Übrigens: Niklas 5-Uhr-Morgens-Snack hieß Börek.
Also, ich hoffe, wir sehen uns bald wieder!
Viele Grüße!
Karoline schrieb
am 24. September 2006 um 23:45:
Ja, also ich fand den Samstag, bis auf ein paar Ausnahmen, auch echt klasse!! Schön, dass ich so wichtig bin, dass ich sogar einen Blogeintrag wert bin! Aber ich wusste ja schon immer, dass ich wichtig bin! HÄHÄHÄ!!
BRANDUNGSKIEKER » Dank an meine Gäste! schrieb
am 3. Oktober 2006 um 21:32:
[...] Das zweite Geschenk stammt von Mimi, Didi und Danni meinen drei „brasilianischen“ Engeln. Ganz großartig! Ich werde es rahmen lassen Ich freue mich wirklich sehr darüber! Was das mit dem Brandungskieker zu tun hat? Ja, der Name „Drei Engel für Hannes“ entstand hier. [...]