Faithless

von Leichtmatrose Hannes | Donnerstag, 19. April 2007, 12:00

Am Montag (!) waren wir auf einem Faithlesskonzert in Hamburch. Ja, genau. Diese Band mit dem 90er Jahre-Hit Insomnia – Sicherlich Geschmackssache.
[inspic=139,left,fullscreen,thumb,:faithless]Nachdem ich mir aber vor einiger Zeit einmal eine DVD eines Livekonzertes gekauft hab, musste ich feststellen, dass die Band offensichtlich kontinuierlich Titel und CDs produziert, die man noch nicht kennt und die deutlich über den 90er-Jahre Pop hinaus gehen.

Okay, die Musik klingt auf den ersten “Blick” sehr elektronisch. Gerade bei den Livekonzerten ist das aber definitiv ein Fehlurteil. Das einzig elektronische ist ein Keyboard, mit dem einige Akkorde untergelegt werden. Auf der Bühne stehen jedenfalls ein großes Drumset, mehrere E-Gitarren, Percussionisten, Sänger und eben Keyboards. Mir ist keine andere Band bekannt, die mit ihrer Musik so dermaßen “treibt”, wie Faithless.

Das Konzert fand in der Großen Freiheit 36 auf oder besser neben Hamburgs Reeperbahn statt. Den Schuppen hatte ich vorher noch nicht gesehen, er eignete sich aber hervorragend für das Konzert. Nicht zu groß, hatte etwas uriges und man konnte sich auch während des Konzerts theoretisch mit Kaltgetränken versorgen.

[inspic=140,left,fullscreen,thumb,:faithless]1995 erschien “Reference”, das erste Album der Band. Faithless ist somit in der Richtung Trip Hop und Dance wohl eine der ältesten Bands überhaupt ist. Es ging los, Faithless, besser gesagt Maxi Jazz kam auf die Bühne und die Masse tobt. Es hatte etwas von “Ich bin wieder da, ich lasse Euch tanzen – Ihr wisst, was gut ist”. Das Konzert begann um 21 Uhr. Ohne jede Vorband. Gute eineinhalb Stunden gab die Band das Beste. Von mir aus hätte der Gig auch noch sehr viel länger gehen können. Dass ich nicht alleine mit der Meinung war, zeigten Fans, die rund 15 Minuten (!) standen und nach bereits drei gegebenen Zugaben nach einer weiteren Zugabe riefen, applaudierten und pfiffen. Wir quittierten das anschließende Anschalten der Neonröhren mit weiteren Pfiffen, nun aber gepaart mit Buhrufen. Der Abend war jedenfalls ganz großes Kino!

Jetzt Faithless mit dem Weltklassetitel Insomnia. Viel Spaß!

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2 Antworten zu „Faithless“

  1. Anna schrieb

    am 19. April 2007 um 12:58:

    In welcher verwandtschaftlichen Beziehung steht der Typ nochmal mit der Sängerin Dido??
    War da nicht was?*grübel*

  2. Leichtmatrose Hannes schrieb

    am 19. April 2007 um 13:23:

    Rollo, das “Mastermind” und Songwriter von Faithless ist der Bruder von Dido.

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