Zwischenzeitliche Turbulenzen
| Montag, 2. Juli 2007, 11:56Sie wolln mich, sie wolln mich nicht, sie wolln mich, sie wolln mich nicht. Tja, aus der Traum. Über die Gründe und deren Objektivität lässt sich streiten. Die Ablehnung mich als Studenten und Bereicherung des IJK in Hannover zu sehen habe ich nun schriftlich, was zugleich auch bedeuten wird, dass ich dem schönen Hannover im September aller Wahrscheinlichkeit den Rücken zukehren werde. Wo es mich hinverschlägt ist noch völlig ungewiss. Vier weitere Bewerbungen laufen noch und lassen noch auf ein Ergebnis warten. Schade.
Diese Hiobsbotschaft zieht einen gestandenen Matrosen aber nicht von Dauer nach unten. Am Wochenende standen schon die diversen Feierlichkeiten an: Zuerst der Abiball der geliebten Schwester, gepaart mit einem großen Familientreffen. Ich fand mich gegen Mitternacht mit meinem Bruder an der Cocktail- und Whiskeybar wieder und kostete diverse Leckereien, bis mein Vater eintraf und noch einige sehr gute Tipps zu besonders feinen Tropfen gab. Herrlich. Ein wenig dekadent aber bei diesem Ambiente dieses luxuriösen Lübecker Hotels durchaus mal erlaubt. Zum Abschied schenkte uns der Barkeeper noch zwei Whiskeyfibeln mit den angebotenen rund 90 Sorten. Wir sollen wohl wiederkommen
Der Sonntag stand unter dem Stern des gemütlichen Nachmittagschillengrillen im Hamburger Stadtpark.
Die Zugfahrt nach Hamburg bestritt ich mit vier wildfremden Personen auf einem Wochenendticket. Sehr günstig und unterhaltsam. Der Knabe mir gegenüber hatte als Tagesziel Ilmenau. Jene Thüringsche Kleinstadt mit rund 26.000 Einwohnern und einer TU, in der ich mich beworben habe, von deren Existenz bislang aber niemand wusste, dem ich von meinen Plänen erzählte. Kann sowas noch Zufall sein?
Freunde hatten im Hamburger Stadtpark eingeladen und ordentlich was aufgefahren. Inklusive Pavillon, Kühltruhe, zunftigem Grill und diverser Leckereien von Tim Mälzer & Co. 5 Minuten nach Abbruch der Zelte kam ein ordentlicher Schauer herunter. Glück gehabt.
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Leichtmatrose Falk schrieb
am 2. Juli 2007 um 12:38:
Ganz Hannover wird tagelang Schwarz tragen wenn du mit Sack und Pack aus der Stadt ziehen solltest. Wir werden alle hinter dir stehen und dich mit weißen Taschentüchern weinend verabschieden. Hannes, eine Ära wird zuende gehen…
Aber ich bin mir 100% sicher, das wird auch der Anfang einer neuen Ära. Es wird Zeit, dass wir eine neue Stadt entdecken und norddeutsch missionieren! Leude, setzt die Segel, schärft die Ruder, kappt die Masten, die Matrosen kommen!
Leichtmatrose Hannes schrieb
am 2. Juli 2007 um 12:41:
Ich bin zu Tränen gerührt!
Frau Blume schrieb
am 2. Juli 2007 um 13:37:
und ein teil von Göttingen wird auch trauern… vielleicht kriege ich ja das Hotel neben uns dazu, ihre Flaggen auf Halbmast zu setzen!
Lennard schrieb
am 2. Juli 2007 um 13:44:
Falk hat Recht, auch anderen Städte muss der norddeutsche Lebensstil näher gebracht werden. Ich habe da ja auch ein bisschen Erfahrung mit und es gibt großen Nachholbedarf.
Ich drücke dir die Daumen für die Bewerbungen!
Inferno schrieb
am 2. Juli 2007 um 16:29:
ach mensch, das ist echt blöde!
ich seh’s auch schon kommen, dass ich ab oktober in hannover wohne und alle die ich kenne bis dahin schnell verzogen sind!
Frau Blume schrieb
am 2. Juli 2007 um 21:24:
du kommst nach hannover????? JAAAAAAA WIE TOLL!!!!!!!!! Abizeitpartyrevival!!!
Lotte schrieb
am 2. Juli 2007 um 22:38:
Gegen so ein bisschen Norddeutsch hätte der Osten auch nichts…
Tomas schrieb
am 9. Juni 2008 um 23:12:
Cool! Danke!