Berlin, die zweite
| Dienstag, 13. November 2007, 0:08Ich sitze gerade in der laaaaaaaaaaanweiligen Geschichtsvorlesung. Damit ich nicht einschlafe, berichte ich mal vom Wochenende.
Also, muss man wirklich erst nach Berlin fahren, um etwas zu erleben? Ja und nein. Im Grunde genommen, muss man nur nach Berlin fahren, um dort wiederum im Kabarett von Bov Bjerg zu erfahren, dass der eigentliche Mittelpunkt der Welt im niedersächsischen Holzminden liegt.
Bjerg, der abenteuerlustigste Langweiler der Geschichte durchquert eines Tages den westlichen Dschungel und steht nun dort, auf dem Bahnhof Holzminden. “HOLZMINDEN, zehn Buchstaben. Der Zug steht auf Gleis zwei, muss ruhen, der Zug. Der Schaffner ist gegangen, der Lokführer auch – wohin?” Großartiges Kabarett u.a. mit Bov Bjerg aber vor allem Horst Evers.
Eigentlich wollten wir uns im legendären Curry 36-Imbiss noch schnell eine Currywurst reinpfeifen, als wir völlig unfreiwillig Zeuge eines Szenendrehs eines neuen Berliner Tatorts “Tod einer Heuschrecke” wurden.
War noch was?
Achjaaaaa, Geburtstagsfeier der Lotte! Vormittags, mittags und nachmittags lecker den Bauch vollschlagen und für den Abend stärken, zwischendurch herbstlich-winterlicher Spaziergang mit Anna-und-Johanna-Fangen-spielen sowie vor-Schneeschauer-Flüchten. Nach allen Vorurteilen gegenüber Dunkeldeutschland sind weder der Spree- noch der Thüringer Wald wirklich dunkel. Waren ein paar sehr schöne Stunden und ich erinnere gerne an die Paddeltour.
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Falco schrieb
am 13. November 2007 um 09:50:
Bin ja gespannt – Donnerstag/Freitag bin ich auch in Berlin.
Endlich mal wieder das Städtchen anschauen.