Bowling im Dienste der Wissenschaft – Teil 1
| Freitag, 27. Juni 2008, 23:49Unkonventionelle Experimente sind klasse. Vor allem, wenn man an einer kleinen Uni “zu Hause” ist, wodurch man wiederum mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit gefragt wird, ob man an jenem unkonventionellem Experiment teilnehmen möchte.
Sind Experimente nicht immer unkonventionell? Wenn man etwas konventionelles machen würde, wäre es wahrscheinlich keines Experimentes würdig. Naja, egal. Wenn man jedenfalls Freizeitspaß und ein Experiment im Dienste der Wissenschaft kombinieren kann, umso besser. Ich wurde also vor kurzem gefragt, ob ich nicht Lust hätte beim bowling eine ruhige Kugel zu schieben. Klar, warum nicht. Macht mir ohnehin Spaß der Sport. Aber was ist nun unkonventionell? Aah! Ich soll zweimal bowlen gehen, im Abstand von einer Woche. Und während der Woche noch ein paar Mal an Nintendos Wii bowlen – virtuell versteht sich.
Heute war dann der erste Abend. 18 Teilnehmer trafen sich an der örtlichen Bowlingbahn und nach dem Ausfüllen eines Fragebogens gings rund. Während der zwei kostenlosen Bowlingrunden wurden alle Teilnehmer aus zwei Perspektiven gefilmt. Außerdem waren zwei sogenannte Experten anwesend, um das Treiben zu beobachten. Über das Ziel des Experimentes wissen die Teilnehmer natürlich noch nicht bescheid, um Manipulation auszuschließen. Eine denkbare Möglichkeit wäre den Trainingseffekt durch virtuelles Spielen und damit die Realitätsnähe von Computerspielen zu beobachten. Also 1x real spielen, dann 3x virtuell üben und noch 1x real spielen. Anschließend schauen, ob sich die Bowlingqualität gesteigert hat.Wir werden es sehen.
Ich bin gespannt!
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