Crossgolf zum Feierabend
| Freitag, 25. Juli 2008, 23:47Die Prüfungen sind geschrieben (okay, die für diese Woche). Irgendwie muss man die verbleibende Zeit danach noch sinnlos verbraten sinnvoll nutzen. Was liegt da näher, als mit einem noch okayen Golfschläger und viel vier Golfbällen in den Stadtpark zu gehen, um vor den Augen empörter Omas die Bälle durch die Gegend zu ballern. Crossgolf funktioniert so: Man nimmt einen Tee, steckt ihn irgendwo hin, legt einen Ball rauf und schlägt diesen irgendwo hin. Dann geht man irgendwo hin, sucht den Ball, findet ihn nicht, nimmt einen neuen Ball und schlägt diesen wieder irgendwo hin. Gewonnen hat, wer seinen Ball wieder findet… oder so ähnlich.
Der erste Ball war dann auch erst nach dem dritten Schlag weg. Treffer, Gebüsch. Der zweite Ball landete auf einem Dach, es hörte sich zumindest so an. Gesehen haben wir ihn nicht mehr (was für ein Schlag!). Der dritte landete direkt in der Rabatte neben den Orchideen, dicht bewachsen. Nichts zu machen. Aber, was für ein Schlag! Der vierte und letzte Ball ging dann wieder in ein Gebüsch. Aufgrund des parallelen Konsums der wohl verdienten Feierabendbierchen nahm die Motivation des Ballsuchens auch irgendwie von Schlag zu Schlag ab. Ja und außerdem: ’schab Rücken. Nach dem Verlust aller Bälle, musste noch die Vittel-Flasche herhalten, die sogar den Schläger gekostet hat. Manu gibt die Flasche jetzt wieder ab, gibt’s schließlich Pfand für.
Crossgolfen also. Kann ich nur empfehlen!
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Leichtmatrose Falk schrieb
am 27. Juli 2008 um 14:50:
Ich muss sagen, eine chte Alternative zu allem was ich sonst so kenne. Muss ich unbedingt auch mal austesten. Das Foto mit dem krummen Schläger ist cool!
*bällesuch*
Leichtmatrose Hannes schrieb
am 28. Juli 2008 um 19:01:
ja, vor allem der wegfliegende Tee (in diesem Fall ein Stück Rohrisolierung). Das Bild hat es in sich. Manchmal gibts durch die schlechte Qualität von Handykameras ganz neue Effekte
Leichtmatrose Falk schrieb
am 28. Juli 2008 um 22:18:
den Tee hatte ich noch garnicht gesehen… aber dass mit den effekten bewusst gearbeitet wird die eigentlich schlechtes Ausrüstung mit sich bringt ist doch bekannt. Insofern würde ich sagen, Das unterstreicht den Independent Charakter der Sportart…
rebel schrieb
am 20. Dezember 2008 um 17:52:
Hallo,
bist du immer noch dabei zu crossen oder war das nur mal so eine Ausnahme?
Leichtmatrose Hannes schrieb
am 21. Dezember 2008 um 00:17:
Ich bin jetzt am Discgolfen